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<pre>Der Hammer-Endspurt der Schwaben wird überdies von einem zwischenzeitlich in Hoffenheim zu absolvierenden Gastspiel komplettiert: für den aktuell 17 Zähler ausweisenden VfB dürfte es sich entsprechend schwierig gestalten, mit den erhofften 20 Punkten plus x in die Winterpause zu gehen.  <p> Dennoch bleibt es eine offene Frage, ob der Gast von der Elbe nun auch bei Werder vom Erfolg des vergangenen Spieltags zehren kann: Bei ihren Abstechern ins Weserstadion hatten die Rautenträger zuletzt schließlich immer einen schweren Stand.  <p>  Der Hauptgrund für den Erfolgslauf der Bremer ist der Mann an der Seitenlinie. Kohfeldt übernahm Werder im November vorigen Jahres und hatte im Sommer die Möglichkeit die Mannschaft nach seinen Vorstellungen einzustellen und zu verändern. <p> Vor allem der Auftritt gegen die Norddeutschen veranlasste die Verantwortlichen im Verein den Krisenstatus auszurufen, denn trotz Führung dank Eigentor von Bremen wurde die Partie aus der Hand gegeben. <p>  Anders ist die Entlassung von Trainer Hannes Wolf nicht zu verstehen. Wolf hatte den VfB aus der Zweitklassigkeit zurück ins Oberhaus des deutschen Fußballs geführt und es in dieser Saison geschafft, dass der VfB nicht einen Spieltag auf einem Abstiegsplatz verbrachte.  </pre>


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<pre>Und obwohl sich die Fohlen in den jüngsten fünf Duellen mit der TSG nur ein Mal geschlagen geben mussten, spricht wenig dafür, dass der Weg nun bereits am Samstag wieder zurück nach oben führt…  <p> Darüber hinaus sorgt in Canstatt freilich auch der erste Saisonsieg gegen Mainz (1:0) für gute Laune. Zum einen, weil der erste Dreier gerade für einen Aufsteiger wie den VfB von immenser Bedeutung ist; zum anderen, weil dieser eine ganz besondere Geschichte erzählt.  <p>  Wir Wettfreunde glauben nicht, dass die TSG im dritten Heimspiel hintereinander gegen einen Abstiegskandidat so ein leichtes Spiel haben wird, wie es gegen Wolfsburg und Köln der Fall war. <p> Namentlich die völlig indisponierte Defensive hatte sich in der Hansestadt erneut das Prädikat „unbedingt abstiegstauglich“ verdient: In einer bemerkenswerten Häufigkeit bekamen die ungläubig staunenden Bremer Angreifer die Bälle direkt in die Füße gespielt. <p>  Drei Mal gab es zumindest einen Punktgewinn, während die Schwaben in einem Dutzend Partien den Kürzeren gezogen hat. Seit elf Spielen warten die Stuttgarter nun bereits auf einen Punktgewinn beim VfL.  </pre> 


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<pre> Die Hinrunde hatte den Bundesligisten aus Wolfsburg und Hamburg ziemlich übel mitgespielt. Doch wenngleich folglich auch dieses Nord-Derby die fast schon unvermeidlichen Züge einer Krise trägt, sind beide Mannschaften bereits vor der Winterpause zu neuen Ufern aufgebrochen.  <p> Die Lust der Braunschweiger, die die Saison auf Rang 3 beendet haben, auf die Relegation ist sicher noch größer geworden. Jetzt können sie nicht nur aufsteigen, sondern auch gleichzeitig den ungeliebten Nachbar hinunter ziehen.  <p>  Die Breisgauer Offensive werden wohl auch diese schwächeren Gegner kaum entscheidend aus der Reserve locken können; immerhin dürfte die langwierige Verletzung von Niederlechner zur Folge haben, dass auch weiterhin ausschließlich Petersen den Anschein von Gefährlichkeit verströmt. <p>  Wer um die akribische Arbeitsweise von Roger Schmidt weiß, muss sich deshalb wohl nicht weiter sorgen, dass es in gar nicht so ferner Zukunft besser wird — und bis dahin ist es für die Werkself absolut legitim, auch einmal mit etwas weniger ansehnlicher Maloche an die benötigten Punktgewinne zu kommen. <p>  – Mario Gomez mag sich gegenwärtig lieber noch nicht vorstellen, dass der Klassenerhalt für seinen VfL möglicherweise wieder zu einer Zitterpartie gerät.  </pre>


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<pre> Die derzeit nur gering ausgeprägte Siegermentalität der TSG lässt nun auch bei der anstehenden Neuauflage auf eine deutlich erhöhte Unentschieden-Wahrscheinlichkeit schließen — zumal der Sport-Club zuletzt beileibe nicht mehr im Vorübergehen zu bezwingen war.  <p> An jenem bis dato einzigartigen Sieg dürften sich die Wölfe nun auch namentlich hinsichtlich des Ergebnisses orientieren: Da weder der VfL (4 Heim-Treffer) noch die Hertha (2 Auswärts-Treffer) das Toreschießen erfunden hat, wird von uns abermals auf einen 1:0-Erfolg der Niedersachsen getippt.   <p> Ungeachtet der in Aussicht gestellten Besserung dürften sich die Gäste aber schon vom Termin in Gelsenkirchen einiges erhoffen: Immerhin hatte sich bei den Bayern nicht zum ersten Mal angedeutet, dass auch in solchen Bonus-Spielen durchaus etwas möglich ist. <p>  So wies die Königsblauen nicht zuletzt auch der jüngste Triumph in Mainz als ungekrönte Meister des Minimalismus aus; trotz eines überaus dürftigen Torschussverhältnisses von 6:16 nahm die Elf von Domenico Tedesco am Ende den vollen Dreier in Empfang.  <p> Trotz der bemerkenswerten Heimserie der Darmstädter gilt für die Wettanbieter der Dosen-Klub aus Sachsen als Favorit in diesem Aufeinandertreffen. Nicht nur, weil Leipzig das beste Auswärtsteam der Liga ist (acht Punkte aus vier Spielen), sondern weil sie auch in der Gesamt-Statistik die Nase vorne haben.  </pre>


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<pre> Und sollte auch der VfB Stuttgart nicht gegen die Bayern punkten, könnte Werder mit einem „Dreier“ sogar bis auf Tabellenplatz 14 springen.  <p> Im Auftaktspiel der zweiten Saisonhälfte fiel es der Elf von Heiko Herrlich auf die Füße, dass sich der FC Bayern nicht vom Mega-Lauf der Hausherren beeindrucken ließ: Mit einem 3:1-Erfolg holten die Münchner die rheinischen Serientäter nach zwölf ungeschlagenen Spielen auf den Boden der Tatsachen zurück.  <p>  Oder anders ausgedrückt: Nach sieben Auswärtsspielen stehen zwei Siege, zwei Remis und drei Niederlagen zu Buche, was nur für Platz acht in der entsprechenden Tabelle reicht. <p>  Die Buchmacher rechnen aber ohnehin damit, dass bei den Schwaben nun endgültig der Knopf aufgegangen ist und sprechen sich in weiterer Folge für die Hausherren aus.  <p> „Dass wir zu wenig Punkte haben, ist klar“, findet auch Bayers Sportchef Rudi Völler. „In diesem Spiel ist aber alles gegen uns gelaufen. Wir dürfen jetzt nicht alles infrage stellen.“  </pre>


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